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Auf dem Weg zur Inklusion - miteinander lernen!
Die Lebenshilfe Syke macht einen weiteren Schritt in Richtung inklusive Beschulung. Nach den Sommerferien starten die Tagesbildungsstätte Erlenschule und die Astrid-Lindgren-Schule (Grundschule) in Heiligenfelde ein Kooperationsprojekt ab dem Schuljahr 2012/2013. Dabei wird das Prinzip der Außenklasse umgesetzt. Das Konzept sieht gemeinsame Unterrichtsphasen und -projekte von behinderten und nicht behinderten Kindern am Vormittag vor. Dieser findet in der Grundschule statt. Zusätzlich bietet die Erlenschule ein neues zusätzliches pädagogisches Betreuungsangebot am Nachmittag an, das auch von den Schülern aus Heiligenfelde wahrgenommen werden kann. Es umfasst unter anderem Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, kreative und Bewegungsangebote.
Das Lernen unter einem Dach ermöglicht neue, gemeinsame Formen des Unterrichts und des Schullebens. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die beiden Partnerklassen: gemeinsames Lernen, verschiedene Lernaktivitäten in der jeweiligen Klasse, kommunikatives Lernen (hierbei steht die soziale Begegnung im Vordergrund) und gegenseitige Unterstützung in Lernsituationen.
Neben dem Unterricht wird das soziale Miteinander im Schulalltag gefördert, indem die Schüler sowohl vormittags als auch am Nachmittag in das Schulleben der jeweiligen Schule integriert sind. Zusätzlich bieten sich Ausflüge, Wandertage, Neigungskurse und Feste als gemeinsame Lernaktivität an. Die Vorbereitung dieses Kooperationsprojektes hat einige Zeit in Anspruch genommen. Die beiden Leiter, Ulrike Stelljes (Erlenschule) und Wolfgang Schmidt (Astrid-Lindgren-Schule), führten Gespräche mit der Stadt, mit den Eltern und mit den Mitarbeitern. „Wir freuen uns, dass wir in den Gesprächen unser Konzept überzeugend darstellen konnten und alle Beteiligten diesen Weg jetzt mitgehen. Unser Ziel ist es, die individuelle Entwicklung der Schüler/Schülerinnen über ein Erziehungs- und Bildungsangebot zu fördern und das soziale Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderung über den Unterricht hinaus weiterführen. “, so die Pädagogen. „Es ist wichtig, Erfahrungen zu sammeln, um im nächsten Schritt inklusiven Unterricht durchführen zu können.“
Die Lehrkräfte bilden sich bereits im laufenden Schuljahr intensiv zum Thema "Inklusion" fort, besuchen sich gegenseitig und bereiten sich auf das neue, gemeinsame Schulkonzept vor.

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